Für Führungskräfte

Verhandlungstraining für die Führung.

Die meisten Verhandlungen einer Führungskraft finden im eigenen Haus statt und heißen nicht Verhandlung. Sie heißen Budgetrunde, Abstimmung, Personalgespräch. Wir trainieren genau diese Gespräche, unter realem Druck, mit Rollenspielen und Video-Feedback.

Gespräch vereinbaren

Warum eigens für die Führung

Führung ist zu großen Teilen Verhandlung.

Nur steht es so in keiner Stellenbeschreibung. Wer Ergebnisse über Bereichsgrenzen hinweg erreichen muss, kommt mit Anweisen nicht weit, und wer anweist, bekommt Erfüllung statt Zustimmung.

Budgets und Ressourcen

Zwei Bereiche wollen dieselben Mittel, dieselben Köpfe, dieselbe Priorität. Entschieden wird das selten durch das bessere Argument allein, sondern durch Vorbereitung, Paketbildung und den richtigen Zeitpunkt.

Zielkonflikte zwischen Bereichen

Vertrieb will Flexibilität, Produktion will Planbarkeit, Finanzen will Marge. Wer hier moderiert, statt zu entscheiden, verhandelt: um Reihenfolgen, Kompromisse und darum, wer was dafür bekommt.

Wenn das Team eskaliert

Eine festgefahrene Verhandlung landet auf Ihrem Tisch. Die Frage ist, ob Sie übernehmen, begleiten oder zurückgeben, und wie Sie das tun, ohne Ihre Leute zu beschädigen.

Gehalt, Rollen, Entwicklung

Gespräche über Vergütung und Verantwortung sind Verhandlungen, bei denen die Beziehung danach weiterbestehen muss. Das macht sie anspruchsvoller als jede Lieferantenrunde.

Partnerschaften und Kooperationen

Bei Beteiligungen, Joint Ventures und strategischen Partnerschaften wird über Dinge verhandelt, die sich nicht in einem Preis ausdrücken: Kontrolle, Geschwindigkeit, Ausstiegsrechte.

Veränderungen durchsetzen

Eine Entscheidung ist gefallen, aber nicht alle tragen sie. Anweisen funktioniert einmal. Wer Zustimmung braucht, verhandelt über Bedingungen, Tempo und Gesicht.

Inhalte

Was sich in Ihrer Führungsarbeit ändert.

Erkennen, dass gerade verhandelt wird

Die meisten internen Verhandlungen heißen nicht so. Sie heißen Abstimmung, Jour fixe oder Personalgespräch. Wer sie als Verhandlung erkennt, bereitet sich anders vor.

Interessen statt Positionen

Zwei Bereiche, die dasselbe fordern, wollen meistens nicht dasselbe. Hinter der Forderung liegt ein Interesse, und dort entsteht der Spielraum, den die Positionen nicht hergeben.

Verhandeln, ohne Macht auszuspielen

Als Führungskraft können Sie entscheiden. Genau deshalb ist es wirkungsvoller, es nicht zu tun. Wer seine Position kennt und trotzdem verhandelt, bekommt Zustimmung statt Gehorsam.

Das eigene Team lesen

Wer mitverhandelt, wer schweigt, wer zu früh nachgibt: Im Rollenspiel mit Video-Feedback wird sichtbar, wie Ihr Team unter Druck auftritt, und was Sie daran ändern können.

Mandat und Grenzen setzen

Ihre Leute verhandeln in Ihrem Namen. Ein klares Mandat mit Zielkorridor und Grenze schützt sie vor Überforderung und Sie vor Ergebnissen, die Sie nicht wollten.

Nach der Verhandlung weiterarbeiten

Intern sehen Sie Ihre Gegenseite am nächsten Tag wieder. Ergebnisse müssen deshalb so zustande kommen, dass beide Seiten sie vertreten können.

Formate

Drei Stufen, oder allein im Coaching.

Als Gruppenformat inhouse mit 6 bis 12 Teilnehmenden oder als Einzelbegleitung an einem realen Fall. Beides bewusst außerhalb des gewohnten Arbeitsumfelds.

Maßgeschneidert für Ihre Führungsebene

Eigene Entscheidungssituationen, eigene Gremien, eigene Gegenseiten. Dazu Coaching für einzelne Führungskräfte und Begleitung vor einer geschäftskritischen Verhandlung.

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Warum Negotiation Nuggets

Aus der Geschäftsleitung, nicht aus dem Lehrbuch.

Michael Grimme war Chief Commercial Officer in der Airline-Industrie und hat dort Flottenentscheidungen mit Airbus, Boeing und Bombardier mit verantwortet. Als Gründer zweier Technologie-Start-ups hat er mit institutionellen Investoren über Bewertung, Beteiligungsmodelle und Risikoverteilung verhandelt.

Er kennt damit beide Rollen, die eine Führungskraft ausfüllt: die am Tisch und die dahinter, die ein Team mit Mandat und Grenzen ausstattet.

Über Michael Grimme · Alle Referenzen

„An inspiring training that provided powerful insights and practical tools to sharpen my negotiation skills and help me drive better outcomes for my team and organization.“
Mehrdad Doustdar, Managing Director MSD CZE bei MSD Sharp & DohmeMehrdad Doustdar
Managing Director MSD CZE, MSD Sharp & Dohme
FAQ

Fragen zum Training für Führungskräfte

Alle Fragen und Antworten
Führungskräfte verhandeln doch vor allem intern. Passt ein Verhandlungstraining dazu?

Gerade dazu. Budgets, Ressourcen, Prioritäten, Zielkonflikte und Personalthemen sind Verhandlungen, nur heißen sie nicht so. Die Werkzeuge sind dieselben wie am Lieferantentisch, die Bedingungen sind schwieriger, weil die Beziehung danach weiterbesteht.

Für wen ist das Training geeignet?

Für Geschäftsführungen, Bereichs- und Teamleitungen sowie Projektverantwortliche, die ohne Weisungsbefugnis Ergebnisse erreichen müssen. Die drei Stufen reichen vom Einstieg bis zur Masterclass, die Stufe stimmen wir auf Ihre Gruppe ab.

Kann ich auch allein teilnehmen statt mit einem Team?

Ja. Für einzelne Führungskräfte gibt es Coaching an realen Fällen statt eines Gruppenformats, und auf Wunsch Begleitung vor und während einer konkreten Verhandlung.

Wie läuft ein Inhouse-Training ab?

Vorgespräch zu Zielen und typischen Situationen, danach ein Workshop mit 6 bis 12 Teilnehmenden über 1 bis 3 Tage, mit Rollenspielen und Video-Feedback. Auf Wunsch entwickeln wir die Fälle aus Ihren eigenen Entscheidungssituationen. Das Training findet auf Deutsch oder Englisch statt.